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Die ostthüringische Kleinstadt Auma ist malerisch eingebettet in eine reizvolle Landschaft, die vor allen Dingen durch ausgedehnte Kiefern- und Fichtenwälder geprägt ist, bietet die Stadt auch ein reichhaltiges kulturelles Leben. Im Stadtzentrum befindet sich die 1413 fertig gestellte Liebfrauenkirche, mit Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert. Die Orgel des Gotteshauses wurde 1818 vom Silbermannschüler Trampeli gebaut. In der Kirche befinden sich die "Heilige Katharina" und weitere Schnitzfiguren aus der Saalfelder Schnitzschule des Riemenschneiderschülers Hans Gottwald.
Gemeinsam mit der Kirche bilden das Pfarrhaus, die 1900 eingeweihte Bürgerschule, das Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert und das Neue Rathaus von 1907 den historischen Stadtkern um den Markt.
Auf dem Markt findet man die aus dem Jahre 1722 stammende historische Postmeilensäule (2.Kopie), die durch einen Erlass eines Gesetzentwurfes des Landesherren August I., sächsischer Kurfürst und Polnischer König, gebaut wurde.
In Teilen der Innenstadt sind noch Reste der ehemaligen Stadtmauer zu finden.
Das kulturelle Auma der Gegenwart prägen vor allem über 20 gemeinnützige Vereine, 2 Schulen, 1 Kindergarten und die evangelische und katholische Kirchgemeinde.
Im Alten Rathaus befindet sich die von dem Lehrer Friedrich Danz 1957 eingerichtete Heimatstube, welche durch den Kultur- und Heimatverein der Stadt Auma betreut wird. Hier werden auch die verschiedensten Ausstellungen organisiert.
Die Vereine der Stadt veranstalten zahlreiche Feste, von denen viele schon zu festen Traditionen wurden, wie z.B. das Handballer- und das Fußballerfest oder das alle zwei Jahre stattfindende Fest des Schalmeienmusikzuges Auma.
Die Aumaer Stadtkirche und die renovierte Aula der Schule am Markt werden sowohl durch die Vereine der Stadt als auch durch die verschiedensten Künstler für musikalische oder weitere Aufführungen genutzt.


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