Stadt Auma - OT Wenigenauma



Das Dorf Wenigenauma wird erstmals 1378 urkundlich erwähnt. Es war immer geprägt von einem Gut, das verschiedene Besitzer hatte (von Machwitz, von Meusebach, Kammerherr von Schönberg, von Pflugk, von Abendroth). Letzte Besitzerin des Rittergutes war Edith Härpfer (1920-1945).
Bereits im Jahre 1533 wurde eine Kirche erwähnt und 1614 erhielt Wenigenauma erstmals eine eigene Pfarrstelle, die aber wieder endete. 1918 kam Wenigenauma zum Pfarramt Auma, dann nach Stelzendorf und seit 1998 gehört Wenigenauma wieder zum Pfarramt Auma.
Im II. Weltkrieg hatte Wenigenauma sieben Gefallene und Vermisste zu beklagen.
Niemals aufgeklärt wurde der Mord an zwei Männern aus Wenigenauma in den Nachkriegswirren 1945.
Im Oktober 1945 wurde das Rittergut im Rahmen der Bodenreform aufgeteilt unter 15 Neusiedlern und 11 landarmen Bauern.
Bereits 1958 wurde die LPG "Thomas Müntzer" gegründet und 1960 die LPG "Einheit". In diesen Jahren begann auch der Bau der neuen Verbindungsstraße von Auma nach Zeulenroda, die den Durchgangsverkehr an Wenigenauma vorbeileitet. Anfang der 80er Jahre wurde Wenigenauma zu einem Zentrum des Pony- und Kleinpferdesportes und es entstand die schöne Anlage, in der jedes Jahr am letzten Julisonntag ein großes Turnier stattfindet.
1990 wurde neben der früheren Kartoffelsortieranlage ein Gewerbegebiet ausgewiesen.
1993 wurde Wenigenauma in die Stadt Auma eingemeindet.


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